fair use

Visueller Content, Bilder umsonst – nicht so einfach wie es aussieht Teil2

Bilder aus "open content" lizenzpflicht anzubieten, ist ein neues Geschäftsmodell bei Getty Images, Alamy und anderen, das bei uns so nicht funktioniert

In Zusammenarbeit mit Rechtsanwältin und Fachanwältin  Silke Kirberg.

Getty Images und Alamy u.a. boten Bilder an, die z.B. der Library of Congress zur Verfügung gestellt und dort kostenlos und „lizenzfrei“ von jedermann heruntergeladen werden durften, um sie ihren Kunden gegen Zahlung von Lizenzhonoraren anzubieten und um Nutzer, die die Bilder nicht bei ihnen erworben haben, aufzufordern, Lizenzen einzuholen und Honorare zu zahlen. Pikanterweise zählte dazu auch die Fotografin Carol M. …

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CC-Lizenzen – Bilder, die nichts kosten?

Es ist ein charmanter Ansatz: digitales Wissen soll offen für alle verfügbar sein. CC wird häufig als Selbstbedienung für „umsonst„ missverstanden. Dem ist nicht so und man sollte bei kommerzieller Nutzung ganz genau hinschauen.

Lawrence Lessig gründete mit anderen Netzaktivisten 2001 die gemeinnützige Organisation  „Creative Commons“ als Entsprechung von „open-content“ zu „open-source – software“. Creative Commons wollte den Urhebern und Nutzern verschiedene Lizenzen in einem einfachen Baukastenmodell zur Verfügung stellen, ausgerichtet am „Fair-Use“ – Gedanken im angelsächsischem Recht. Diesen gibt es so im europäischem Recht nicht. Die „freien“ Nutzungsarten des Creative Commons existieren allerdings im Prinzip bei uns auch: als „Schranken des Urheberechts“. Kunst, Forschung, Wissenschaft, sogar die Öffentlichkeit und Privatpersonen können in bestimmten Fällen Bilder, …

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