visueller Content

Visueller Content, Bilder umsonst – nicht so einfach wie es aussieht Teil2

Bilder aus "open content" lizenzpflicht anzubieten, ist ein neues Geschäftsmodell bei Getty Images, Alamy und anderen, das bei uns so nicht funktioniert

In Zusammenarbeit mit Rechtsanwältin und Fachanwältin  Silke Kirberg.

Getty Images und Alamy u.a. boten Bilder an, die z.B. der Library of Congress zur Verfügung gestellt und dort kostenlos und „lizenzfrei“ von jedermann heruntergeladen werden durften, um sie ihren Kunden gegen Zahlung von Lizenzhonoraren anzubieten und um Nutzer, die die Bilder nicht bei ihnen erworben haben, aufzufordern, Lizenzen einzuholen und Honorare zu zahlen. Pikanterweise zählte dazu auch die Fotografin Carol M. …

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Bildhonorare: stürmische Zeiten und düstere Aussichten

Bilder sind Kommunikation, erzeugen und transportieren Image, machen ein Unternehmen unverwechselbar und können im Interesse eines Unternehmens in der Kalkulation des zentralen Einkaufs ganz sicher nicht wie Druckerpapier oder andere Verbrauchsmaterialien bewertet werden.

Bild- und Fotografenhonorare: seit Jahren gibt es stürmische Zeiten und düstere Aussichten. Natürlich spielt „Wettbewerb“ eine Rolle, auch Bildagenturen sehen sich der massiven Konkurrenz von Microstock, Plattformen mit scheinbar kostenlosen Angeboten oder scheinbar frei nutzbarer Bilder aus CC-Lizenzen oder Public Domains ausgesetzt. Auftraggeber, die sich an einem Einzelbildpreis von wenigen Euro orientieren, vergessen allerdings, dass sie für dieses Honorar weder eigens produzierte Bilder erwarten können noch professionell erstellten, rechtssicheren „visuellen Content“ erhalten. Bilder sind Kommunikation, …

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Das Internet stirbt, die Netzfreiheit zerstört, die Meinungsfreiheit liegt am Boden?

Die Entscheidung des LG Hamburg vom 18. November 2016 (Az. 310 O 402/16) Zur Diskussion in den Medien: kommt runter! Der Beschluss in Ruhe betrachtet

Erst einmal voraus: der Beschluss wurde im Rahmen einer einstweiligen Verfügung erwirkt, d.h. es geht darum, subjektive Rechte wie Unterlassung oder Vergütung bereits vor einer Entscheidung im Hauptsacheverfahren zu schützen, da bis zur Einberaumung und während der Dauer des Hauptsacheverfahrens mit weiteren Rechtsverletzungen zu rechnen ist und Ansprüche eventuell verjähren. Volltext des Urteils

Gerade Medienanwälten sollte das Instrument des vorläufigen Rechtsschutz geläufig sein. Trotzdem wird dieser Beschluss von diversen Veröffentlichungen wie ein endgültiges Urteil zu Sache oder als „leider im Rahmen einer einstweiligen Verfügung erwirkt wurde, …

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So manch einer blickt mit nostalgischen Gefühlen zurück auf eine Zeit, in der man von Bildern und Filmen sprach – und nicht von visuellem Content. Auf eine Zeit, der analogen Bildwelten, wo alles überschaubarer, einfacher und gerechter erschien. Doch diese Zeiten sind längst vorbei. Und deshalb ist es an der Zeit für „Bildgerecht“.

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