Ostkreuz, Westwärts, C/O , die Dame im Schlangenmusterkleid und das Bundesverfassungsgericht

Es ist höchstgerichtlich bestätigt: Streetfotografie ist Kunst!! Aber es gibt viele offene Fragen und Bedarf für Dialog bei Erkennbarkeit

Was vor drei Jahren für Aussehen sorgte, ist jetzt durch das Bundesverfassungsgericht endgültig entschieden: Die Dame im Schlangenmusterkleid, die mit Handtasche in der einen und Plastiktüten in der anderen, die Straße an einer Ampel überquert, durfte nicht in 120*140 cm gegenüber des C/O an einer der „meistbefahrenen“ Straßen Berlins präsentiert werden.
Die Verfassungsbeschwerde des Fotografen Espen Eichenhöfer gegen das Urteil des Kammergerichts Berlin vom 11.06 2015 wurde nicht zur Entscheidung angenommen, weil das Urteil des Kammergerichts fehlerfrei sei.(https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/2018/02/rk20180208_1bvr211215.html)

Die Begründung dazu führt bei Fotografen, …

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Foto-Awards: The winner is…. der Auslober

Der Preisgewinn, der scheinbar grosse Wurf kann bei Nutzungsrechten nach hinten losgehen

Fotowettbewerbe haben ihren eigenen Charme.
Für Fotografen markieren sie neben Einzelausstellungen Highlights des Schaffens, fördern Reputation. Nebenbei können die ausgelobten Preise ein Zubrot in Form von Geld oder Equipmenterneuerung oder – erweiterung sein.

Für die Ausschreibende sind sie Gelddruckmaschinen. Es wird viel Bild/visueller Content für wenig Geld generiert.

Rechtlich gesehen sind Fotoaward „Preisausschreiben“ nach § 661 BGB. Es wird von Veranstalter eine Einreichunsfrist festgelegt, es werden bei mehreren Bewerbungen Personen – die Jury – …

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Unter dem Titel „Die ganz und gar andere Bildbeschreibung“ beleuchten wir auch Aspekte des Bildschaffens, die beim Betrachten des Bildes zwar nicht sichtbar, aber entscheidend für die künstlerische und kommerzielle Verwendung sind – und damit auch für den Erfolg.

Das Schwarzweiß-Bild „Der Kellermeister“ ist Teil einer Auftragsarbeit, die der Offenburger Fotograf Jigal Fichtner für das nahe gelegene Weingut Schloss Ortenberg anfertigte. Die im Rahmen des Auftrags entstandenen Fotografien nutzt das Weingut zur Illustration der eigenen Werbemittel. Dazu wurden zwar Bild-Themen vom Auftraggeber bestimmt, aber die Herangehensweise blieb dem Fotografen überlassen. So entstand eine Mischung aus farbigen und schwarzweißen Bildern, die das Weingut und die dort arbeitenden Menschen zeigen.

Das vorliegende Portrait vermutet der Betrachter wohl eher in dem CD-Booklet einer Indie-Rockband als in der Image-Broschüre eines Weingutes. …

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Metadaten – der Schutz für das Bild?

Basics für Fotografen und Filmer: Die „ geschriebene“ Adressen eines Bildes und der Umgang damit

Es ist eine Binsenwahrheit: Bilder werden heute  über das Internet gefunden, in den meisten Fällen über Suchmaschinen und Plattformen wie Facebook, Instagram und anderen. Die Diskussion von Urheberseite dazu: die Suchmaschinen lenken mit den grossformatigen Darstellungen der Werke von den originären Websites ab- neben verlorenem Traffic werden insbesondere nichtgenehmigte Nutzungen beklagt. Für Bildverwender stellt sich die Frage: wie findet man den Urheber, wie kann man ihn kontaktieren?

Es sind eigentlich Basics für Fotografen. …

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Bilder nutzen, Bilder machen – visueller Content in 2018

Ein Blick in die Zukunft... Es bleibt beim Alten: Alles wird Anders

Reform des Urheberrechts, Nutzerfreundlichkeit, InfoSoc-Richtlinie der EU, neue Lizenzmodelle, Grundsatzurteile zu Streaming, Teilen und Posten usw… Urheber wie Nutzer von visuellem Content haben in 2017 so einiges aushalten müssen. Nicht jeder Gesetzentwurf, nicht jede Entscheidung von Gerichten trug zur Klärung bei, manches wurde komplizierter, einiges blieb unverständlich.

Die Diskussion zu Urheber- wie Nutzungsrechten digitaler Werke ist im Fluss. Gesetzgeber und Gerichte versuchen, mit der technischen Entwicklung, mit neuen  Distributionskanälen, daraus entstehenden Geschäftsmodellen, der Internationalisierung und der Harmonisierung der Märkte Schritt zu halten. …

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Wichtiges Urteil für Urheber: wer teilt, muss überlegen. Das Teilen auf Facebook hat nichts mit Verlinken zu tun.

Ein für Urheber visuellen Contents wichtiges Urteil hat das LG München Ende September erlassen: Teilen auf Facebook ist eine weitere Zugänglichmachung

Worum ging es?

Ein Fotograf hat einen Kreisverband einer politischen Partei wegen Urheberrechtsverletzung abgemahnt, fordert Lizenzgebühren, 100% Zuschlag wegen fehlendem Urhebervermerk. Zudem waren die Bilder mit dem Logo der politischen Partei versehen. Der Kreisverband hatte die Bilder vom Facebook-Beitrag des Landesvorsitzenden der nämlichen Partei geteilt. Dieser hatte die Bilder von einer Bildagentur bezogen.

Das Landgericht München gab dem Fotografen recht. Die wohl wichtigste Begründung im Urteil des LG München liegt in der Unterscheidung zwischen dem zulässigen Verlinken eine Betrages auch mit Vorschaubild und dem Teilen eines Betrags auf Facebook. …

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Von oben gesehen – die neue Drohnenverordnung. Konsequenzen für Bildschaffer und Bildnutzner

Seit einem Monat ist die neue Drohnenverordnung (die Verordnung zur Regelung des Betriebs von unbemannten Fluggeräten) in Kraft. Infos und nützliche Links für Fotografen und Filmer und Auftraggeber/Bildnutzer

Aufnahmen aus der Luft haben ihre eigene Ästhetik, vermitteln überraschende Sichtweisen und eröffnen oft neue Sichtweisen. Landschaftsaufnahmen, der Blick von oben auf Unternehmensbauten, eigene Produktionsanlagen oder Stadtlandschaften haben einen ganz eigenen Reiz. Die Aufnahmen zum „Sturmtief Xavier“ zeigen das eindeutig. Dem Fotografen Julian Stratenschulte ist ein fast surreales Bild gelungen, die unsere Sehgewohnheiten in Frage stellt.

Was früher nur aus Flugzeugen, Helikoptern, Leichtflugzeugen möglich war, kann heute zum Teil mit Hilfe der „unbemannten Luftfahrtsysteme“, …

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Alles nur geklaut: der virtuelle Fotograf Eduardo Martins – wie eine Kunstfigur jahrelang Bildagenturen und Medien täuschte

Es ist kaum zu glauben, aber wahr. Über Jahre hin konnte ein sich selbst erfundener Krisengebiet-Fotograf Medien und Bildagenturen täuschen, indem er Bilder realer Fotografen als seine Werke ausgegeben hat. Wie konnte er das durchziehen? Ein wenig Licht ins Dunkel…

Seine Reputation hat er sich in Social Media erschaffen: Post auf Instagram (bis zur Löschung über 120 000 Follower) und Facebook mit einem Profilbild, das vom Instagram-Account eines britischen Surfers stammt, der in Spanien lebt.

Seinen „Content“ hat er sich mit Bildern anderer Fotografen geschaffen: gespiegelt, leicht verändert sind diese durch die Suchmaschinen gerutscht.

In der vor-digitalen Zeit gab es das auch: Anmaßung von Urheberschaft. Dies war aber recht kostenaufwändig: man musste vom Original eine gute Kopie herstellen lassen, …

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Kostenfreie Bilder: eine Never-Ending Story

Fotograf erhält 2500.- Euro Honorar für gewerbliche Nutzung eines scheinbar kostenfreien Bilds - was ist mit der Rechtekette?

Das Thema scheint endlos – schon wieder geht es um kostenfreie Bilder. Diesmal um Schadensersatz an den Fotografen bei gewerblicher Nutzung von Bildern, die auf Plattformen und durch mannigfache Empfehlungen auf allen möglichen Websites, in Blogs als kostenfrei beworben werden.

Es geht durch die Medien: Fotorecht: 2.500 EUR Schadensersatz für Stockfotograf erzielt

Was soll man von einer solchen Meldung halten? Was sagt das über den Bildermarkt aus?

Schon die Schlagzeile ist irreführend.   …

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Hochwertige kostenlose Bilder – was ist da dran?

viele offene Fragen...Die Aufforderung zur Diskussion um das „gute Bild“ und die Kosten dafür

Es erstaunt mich jedesmal wieder, wenn ich bei Recherchen auf „kostenfreie Bilder“ stosse, besonders bei Empfehlungen durch Websites, die eigentlich eine gute Reputation haben, zu deren Grundssätzen  z.B. die Orientierung bei der digitalen Transformation zählt.

Digitale Transformation heisst, das Unternehmen, seine Idee, seine Leistungen und im Idealfall die Einzigartigkeit des Unternehmens  im Internet zu so gut wie möglich zu präsentieren und damit über das Internet für Umsätze zu sorgen. So weit, so gut. …

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