CC-Lizenzen – Bilder, die nichts kosten?

Es ist ein charmanter Ansatz: digitales Wissen soll offen für alle verfügbar sein. CC wird häufig als Selbstbedienung für „umsonst„ missverstanden. Dem ist nicht so und man sollte bei kommerzieller Nutzung ganz genau hinschauen.

Lawrence Lessig gründete mit anderen Netzaktivisten 2001 die gemeinnützige Organisation  „Creative Commons“ als Entsprechung von „open-content“ zu „open-source – software“. Creative Commons wollte den Urhebern und Nutzern verschiedene Lizenzen in einem einfachen Baukastenmodell zur Verfügung stellen, ausgerichtet am „Fair-Use“ – Gedanken im angelsächsischem Recht. Diesen gibt es so im europäischem Recht nicht. Die „freien“ Nutzungsarten des Creative Commons existieren allerdings im Prinzip bei uns auch: als „Schranken des Urheberechts“. Kunst, Forschung, Wissenschaft, sogar die Öffentlichkeit und Privatpersonen können in bestimmten Fällen Bilder, …

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Am Main

Die ganz und gar andere Bildbesprechung

Die etwas andere Bildbeschreibung werden erstellt von Thomas Hobein in unregelmäßigen Abständen zu bildrechtrelevanten Themen. Im Vordergrund stehen außergewöhnliche Bilder professioneller Fotografen und ihre ästhetische Qualität. Gleichzeitig werden mögliche Konflikte mit Urheberrecht, Persönlichkeitsrecht, Eigentumsrecht, Rechten Dritter dargestellt.

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Die Herren der Ringe und der Bälle

Die juristische Tour de Force durch sportliche Bildwelten
Bildquelle:@ Ojo Images/F1online Bildnr 2375058

Immer wieder sind sportliche Goßveranstaltungen im Fokus von Medien und Werbetreibenden, aktuell die FIFA EM in Frankreich. Das Gleiche gilt für die olympischen Sommerspiele in Brasilen. Aber wer die vielfältige Symbolik sportlicher Superlative in Fotos und Illustrationen kommunikativ nutzen will, der sollte vorsichtig zu Werke gehen: Denn wieder einmal geht es nicht nur um das Urheberrecht der Bildschaffenden, sondern um viel weitreichendere juristische Dimensionen.

Dass man mit bekannten Sportlern ohne deren Einverständnis nicht werben darf, …

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Das Ende der Streetphotography als Kunst?

Authentische Fotografie zwischen Kunstanspruch und Persönlichkeitsrecht

Walker Evans, Henri Cartier-Bresson, Robert Doisneau – ihre Arbeiten sind als Kunst anerkannt. Die Fotografien gehören zum Kunstkanon, werden von Museen und Privaten gesammelt und ausgestellt und erzielen auf Kunstauktionen Höchstpreise.

„Streetphotography“ ist nicht nur Zeitdokument, sondern auch Kunst. Man sollte denken, das gelte auch für zeitgenössische, authentische Fotografie.

Dem ist nicht so, wie eine noch nicht endgültig rechtkräftige Gerichtsentscheidung aus dem letzten Jahr zeigt.

Ein Beispiel für den Konflikt von Grundrechten und für die Auslegung, …

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Michael Wollny von Jörg Steinmetz

Die ganz und gar andere Bildbeschreibung

Die etwas andere Bildbeschreibung werden erstellt von Thomas Hobein in unregelmäßigen Abständen zu bildrechtrelevanten Themen. Im Vordergrund stehen außergewöhnliche Bilder professioneller Fotografen und ihre ästhetische Qualität. Gleichzeitig werden mögliche Konflikte mit Urheberrecht, Persönlichkeitsrecht, Eigentumsrecht, Rechten Dritter dargestellt.

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Der Blick von oben – neue Perspektiven für jedermann durch Drohnen?

Aerial View, Vogelperspektive, die Welt von oben hat eine ganz eigene Ästhetik, aber auch so ihre Tücken.

Der Blick von oben ist Trend. Kinofilme, Fernsehbeiträge, grossformatige Kalender, Galeristen zeigen den anderen Blick auf die Welt, eröffnen neue Perspektiven und schaffen eine ganz eigene Ästhetik. Was bisher nur spezialisierten Fotografen / Filmern vorbehalten war, scheint für jeden erschwinglich zu sein und mit Drohnen, Quadro- wie Multicoptern für alle machbar zu sein. Scheint – denn Luftaufnahmen haben ihre ganz eigene Gesetzmäßigkeit, im besonderem für die gewerbliche Nutzung von Aufnahmen.

Die Luftaufnahme für alle: Suchbegriff „Drohne mit Kamera“ …

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